Ökologie

Wasser ist Leben

Wasser ist Leben, auch oder erst recht in der Stadt. Wir alle trinken täglich quellfrisches Wasser und baden uns darin. Gewässer sind ein Teil unserer natürlichen Umwelt und
prägen den Charakter von Stadt und Landschaft. Sie sind nicht nur Lebensraum und Lebensgrundlage für Tiere und Pflanzen, sie dienen uns auch zur Erholung und zur Erzeugung eines Teils der Energie, die wir in München verbrauchen. Und das Grundwasser, das im Untergrund München durchströmt, dient den Gemeinden im
Norden Münchens wiederum zur Trinkwasserversorgung.
(Quelle: "Perspektive München - Leitlinie Ökologie Beschluss der Vollversammlung des Stadtrates derLandeshauptstadt München vom 21.03.2001)

Bereits 1981 erkannte der Stadtrat die Bedeutung von fließendem Wasser für den Lebensraum Stadt. Daher beauftragte er das Planungs- und Baureferat, ein Konzept für die Wiederbelebung der Stadtbäche zu erarbeiten.
Diesem erarbeiteten Konzept wurde die den Bächen mittlereweile zugestandener Stellenwert zugrunde gelegt:
Fließgewässer im städtischen und stadtnahen Bereich besitzen einen hohen und vielfältigen Stellenwert. Ihre Bedeutung für Stadtplanungen, Landschaftsbild und in zunehmendem Maße auch die Naherholung ist für das Münchner Stadtgebiet unbestritten und wurde deshalb auch im Stadtentwicklungsplan 1983 fixiert: "Oberflächengewässer sind wegen ihrer großen Bedeutung für den ökologischen Ausgleich und die Erholung der Bevölkerung naturnah zu erhalten bzw. zu gestalten und insgesamt zu vermehren. Ihre Wasserqualität ist zu verbessern".

Bei der Öffnung des Auer Mühlbaches Am Neudeck wurde auch an die Ökologie gedacht:
Der Bach fließt zwar wieder in einem Betongerinne, dieses wurde aber mit Kies gefüllt, so dass sich Kleinstlebewesen ansiedeln können.

Ein weiteres Wasserkraftwerk entsteht am Auer Mühlbach, und zwar an der Zellstraße bei der Muffathalle. Die Idee dazu ist im "Bündnis für Ökologie" entstanden.

www.muenchen.de/buendnis-fuer-oekologie

Baumfällungen am Auer Mühlbach

Große alte Weiden mit Stammumfängen bis zu 3,50 Meter stehen am Ufer des Auer Mühlbaches. Für sechs von ihnen - an der Waldeck- und Lohstraße sowie am Scharfzantweg - kommt im Februar das Ende. Sie müssen gefällt werden, informierte das Baureferat Gartenbau den Bezirksausschuss 18 (Untergiesing-Harlaching). Große Faulstellen, Pilzbefall, durch Schräglage aufgerissene Stämme, zusammenbrechende Kronen machen sie zu Gefahrenbäumen...
Rund die Hälfte der Bäume werden durch Ersatzpflanzungen ersetzt. Für die anderen, vor allem in den Isarauen, ist wilder Nachwuchs vorgesehen.
(aus der Süddeutschen Zeitung vom 8. Februar 2002)

In eigener Sache: Wir sind laufend bemüht, die Seiten auf den aktuellen Stand zu halten. Aus zeitlichen Gründen gelingt uns das immer nicht. Wenn sie wissen wollen, was gerade aktualisiert oder ergänzt wurde, schauen sie einfach unter Aktuelles nach.