Maxwerk

Maxwerk

Maxwerk

Max-Planck-Str. 2

Am Ende seiner Fließstrecke wird der Auer Mühlbach noch mal unter die Erde verbannt, um schließlich seine Wasserkraft zum letzten Male im "Maximilianswerk" in Energie - in Form von Strom - umzusetzen. Das eher an ein barockes Lustschlösschen als an eine Stromerzeugungsanlage erinnernde Bauwerk ist Münchens ältestes und kleinstes Wasserkraftwerk. Vorbild für das in einem landschaftlich empfindlichen Bereich stehenden Krafthaus war die Amablienburg im Nymphenburger Schloßpark.

Das Kraftwerk liegt inmitten der "Maximiliansanlage" und nutzt die Wasserkraft des Mühlbachs, die er von der Gefällestufe an der Maximiliansbrücke erhalten hat, aus. Sowohl die Verlängerung des Mühlbachs, als auch die Grundfläche für den Bau des Kraftwerks mussten aus dem "Familien-Fidey-Komiß der königlichen Familie" erworben werden. Um den reizvollen Charakter des Parks zu erhalten, überwölbte man den Auer Mühlbach nördlich der Maximiliansbrücke. Der Grundstein für das "Maxwerk" wurde am 4. November 1894 gelegt, ein knappes Jahr später war es fertig gestellt und konnte seiner Bestimmung, der Stromerzeugung für den Betrieb der Münchner Straßenbeleuchtung und Trambahn, übergeben werden. Das Kraftwerk erhielt von Anfang an zwei Turbinen mit einer Gesamtleistung von vierhundert Pferdestärken, an die wegen der Wasserstandsschwankungen und dem damit verbundenen Gefälle und Wasserdurchfluss, besondere Anforderungen gestellt werden mussten. Das Maxwerk besitzt keine Fischtreppe. Als Schutzeinrichtungen vor den Turbinen besitzt es wie die meisten Wasserkraftwerke einen Turbineneinlaufrechen. Zum Schutz gegen Überflutung wird bei steigendem Oberwasserpegel das Wasser über eine Stauklappe abgeleitet.

Unmittelbar nach dem "Maxwerk" schießt der "Auer Mühlbach" dorthin zurück, woher er ursprünglich kam, in die Isar.

Innenansichten des Maxwerks

Fotos aus dem Jahr 2014

Pläne im Jahr 2016: Großgastronomie?! Cafe?! Museum?!

Das Maxwerk verfällt immer mehr. Pläne dafür gibt es viele von Großgastronomie bis hin zu einem Flößermuseum. Aber was verträgt dieser Ort? Dazu ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung. Entschieden ist noch nichts. Die Pläne für eine Großgastronomie sind erstmal zurückgezogen. Zu viele Fragen konnten dabei nicht beantwortet werden.

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